Mein Dank gilt, 
Jim Brandenburg Buchautor und Fotograf, Sindje Saljii Fotografin und dem Wolf Science Center Ernstbrunn und meiner Schwester Christina
daher der Name meiner Homepage VERGESSENE BRÜDER Ich möchte mit diesen Vorworten aus dem Buch Bruder Wolf beginnen, von Jim Brandenburg geschrieben.
Canis Lupus
Shogun Seit Sonne und Mond das Licht machen, kenne ich dich. Ich habe dich aus dem einst riesigen, undurchdringlichen Wald beobachtet. Ich war Zeuge, wie du Feuer und merkwürdige Werkzeuge erfandest. Von Bergkämmen aus sah ich dich jagen und beneidete dich um deine Beute. Ich habe die Reste deiner Mahlzeit gegessen und du die meinen.
Geronimo Ich habe deine Lieder gehört und deine tanzenden Schatten um helle Feuer gesehen. Zu einer Zeit, die so weit zurück liegt, das ich mich kaum erinnere, schlossen sich euch einige von uns an und saßen mit am Feuer. Wir wurden Mitglieder eurer Rudel, jagten mit euch, beschützten eure Welpen, halfen euch, fürchteten euch, liebten euch.
Suri Wir haben eine lange Zeit miteinander verbracht. Wir waren uns sehr ähnlich. Daher haben euch die Zahmen adoptiert. Ich weiß, dass einige unter euch mich, den Wilden, respektieren. Ich bin ein guter Jäger. Auch ich habe euch respektiert. Ihr wart gute Jäger. Ich habe euch beobachtet, wie ihr zusammen mit dem Zahmen im Rudel gejagt und Fleisch erbeutet habt.
Yukon Damals herrschte kein Mangel. Danach gab es nur wenige von euch. Damals waren d ie Wilden groß. In der Nacht heulten wir zu den Zahmen. Einige kamen zurück, um mit uns zu jagen. Einige fraßen wir, denn sie waren uns fremd geworden. So ging es eine lange Zeit. Es war eine gute Zeit. Manchmal habe ich dich bestohlen, so wie du mich. Erinnerst du dich, als du hungertest, der Schnee tief lag, und du das Fleisch gegessen hast, das wir getötet hatten?
Nanuk Wie viele der Zahmen, sind uns die meisten von euch sehr fremd geworden. Jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr. Jetzt erkenne ich einige von euch nicht mehr. Einst waren wir so ähnlich. Du hast auch das Fleisch zahm gemacht. Als ich damit anfing, dein zahmes Fleisch zu jagen, hast du mich gejagt. Ich verstehe das nicht. Ich sah, das dein Rudel größer wurde und gegeneinander kämpfte. Ich habe deine großen Schlachten beobachtet. Ich tat mich gütlich an denen, die liegen blieben. Da jagtest du mich noch mehr. Ich verstehe das nicht. Sie waren Fleisch du hast sie getötet.
Wir Wilden sind nicht mehr viele. Du hast die Wälder klein gemacht. Du hast viele von uns getötet. Aber ich jage noch immer und füttere unsere versteckten Welpen. Das werde ich immer tun. Ich frage mich, ob die Zahmen die mit dir leben, eine gute Wahl getroffen haben, Sie haben den Geist verloren, in der Wildnis zu leben. Sie sind zahlreich, aber sie sind fremd. Wir sind wenige. Noch immer beobachte ich dich, daher kann ich dich meiden.
Ich glaube, ich kenne dich nicht mehr.................


